Lasertherapie bei kindlicher Schlafapnoe

Häufig besteht im Kindesalter neben einer Vergrößerung der Rachenmandeln auch eine starke Vergrößerung der Gaumenmandeln. Dies führt zu einer teilweisen Verlegung des Rachens und somit zu einer starken Nasenatmungsbehinderung und ausgeprägter Mundatmung.

Starkes Scharchen, kindliche Schlafapnoe, Schluckbeschwerden oder Entwicklungsstörungen sind Folge der Vergrößerung der Gaumenmandeln.

Je nach Ausprägung der Sypmtome ist die operative Therapie notwendig. Die alleinige Entfernung der Rachenmandeln (Polypenentfernung) ist in solchen Fällen nicht ausreichend.

Die bis vor wenigen Jahren empfohlene und teilweise immer noch praktizierte komplette Entfernung vergrößerter Gaumenmandeln (Mandeloperation) ist nach aktueller wissenschaftlicher Einschätzung heute nur noch bei wiederkehrenden Mandelentzündungen indiziert.

In den meisten Fällen ist die alleinige Verkleinerung der Gaumenmandeln mit dem Laser (Laser-Tonsillotomie) die optimale Behandlungsmethode. Die Funktion der "Rest-Gaumenmandeln" scheint nach wissenschaftlichem Kenntnisstand uneingeschränkt erhalten zu bleiben.

Bei der Laser-Tonsillotomie treten im Vergleich zur Gaumenmandelentfernung deutlich geringere und kürzer anhaltendene Wundschmerzen auf. Der wichtigste Vorteil jedoch ist das äußerst geringe Nachblutungsrisiko.

Ihr Nutzen

Die Laser-Tonsillotomie ermöglicht die schonende Verkleinerung vergrößerter Gaumenmandeln.

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